Dürkopp oder Federrad ca. 1918

Das Besondere an diesem Fahrrad ist seine Bereifung.

 

 

 

Nachbau eines Fahrrades mit Nachkriegsbereifung aus dem Jahre 1918. Not machte erfinderisch: Nachdem Deutschland nach dem ersten Weltkrieg seine Kolonien aufgeben musste, aus denen es den Kautschuk für die Gummiherstellung bezog, behalf man sich mit Stahlfedern. Heutzutage hat man mit solch einer Bereifung nur einen Vorteil: Eine Hundertprozentige Sicherheit gegen Plattfuß. Die Bodenhaftung tendiert bei diesem Gefährt, besonders auf nassen Straßen, nahazu gegen Null. Auch in punkto Fahrgeräusche und Gewicht schließen im Test Gummiereifen deutlich besser ab.